Schwedische Kultur und Geschichte

Auf dieser Reise lernen Sie das reichhaltige schwedische Kulturerbe kennen: Museen und Theater, Blockhäuser und Sennhütten, Folklore und Handwerk. Außerdem können Sie Messingwerke und Keramikateliers, Kirchen und Schlossruinen besuchen. Übernachten Sie in Klöstern und Renaissanceschlössern. Und vergessen Sie nicht das „Glasreich“ mit all seinen Glashütten.Unsere kulturelle und historische Rundtour startet im süden Schwedens, genauer bestimmt in Ystad! Nachdem wir nunmehr auch finden, dass Wallander ”Kultur” ist, versuchen wir ein wenig Mittag in Fridolfs Konditorei in Ystad einzunehmen, indem Kommissar Wallander Stammgast war. Selbstverständlich wandern wir auch in Wallanders Fusspuren.

Der Verfasser Henning Mankell wurde mit seinen Büchern über den Ystadpolizisten Kurt Wallander über die Grenzen Schwedens bekannt. Dieses hat man in ystad weitergesponnen und bietet hier touren über Wallanders Leben an. Im Turistenbüro findet man kostenlose Broschüren über Wallanders Plätze.

Weiter Richtung Häckeberga unserem ersten Halt.

 

Ystad - Häckerberga Slott, Genarp (40 km - 35 Minuten)

Das Schloss Häckeberga befindet sich in wunderschöner Lage in Genarp am Häckebergasee. Wir kommen dorthin, indem wir von Ystad auf der E65 Richtung Malmö fahren, aber hinter Skurup nach Genarp abbiegen. Obwohl der Ort des Schlosses aus dem 14. Jahrhundert stammt, ist das Gebäude entschieden jüngeren Datums. Es wurde 1873 bis 1875 im französischen Renaissancestil erbaut.
1960 wurde es durch Feuer zerstört, und große Teile der Einrichtung gingen verloren, während Fassade und Fenster fast unbeschädigt blieben. Das Dach, das vor dem Brand aus Span bestand, bekam nun eine einfachere Form und wurde mit Kupfer gedeckt.
Die Augen können auf zahlreichen herrlichen Kunstwerken an den Wänden des Schlosses ruhen. Die Gemälde geben dem Ort ein internationales Gepräge, da sie von Künstlern aus ganz Europa stammen. Es ist auf Häckeberga Tradition geworden, jeweils an Ostern das Schloss zu öffnen und die Ausstellung zu zeigen. 2008 wird sie wie gewöhnlich von der Galerie Final veranstaltet und ab Karfreitag geöffnet sein.

Wir freuen uns auf das Abendessen. In der Küche legt man Wert darauf, den südschwedischen Geschmack durch lokale Zutaten und der jeweiligen Saison angepasst hervor zu zaubern. Man ist Mitglied eines südschwedischen Forums für Restaurants, die die regionale gastronomische Kultur in Skåne pflegen.

 

Häckeberga Slott, Genarp - Möckelsnäs Herrgård, Diö, Älmhult (152 km - 2 Stunden 15 Minuten)

Über den Weg 11 und 16 gelangen wir zur E22 und fahren nördlich. Nach ungefähr 21 km, biegen wir in den Weg 23, dem wir bis zur Beschilderung Diö folgen, dort fahren wir ab in Richtung Möckelsnäser Herrenhof.

Das Hotel liegt am Strand des Sees Möckeln, umgeben von einem dicht belaubten Edellaubwald und einem schönen Garten. Hier möchten wir den Geburtshof von Carl von Linné besuchen. Wir sehen ebenso gespannt dem Orangerie und Wissenscenter entgegen. Ausserdem merken wir, dass die 50 km nach Växjö es wert sind zu fahren, da wir absolut die Domkirche zu Växjö sehen müssen mit u.a. dem Altarschrein von Bert Vallien. Es scheint auch wichtig mit einem Besuch im Emigrantenmuseum und dem Auswandererhaus. Wir sind ja kulturell und fasziniert von der Geschichte!

Möckelnsnäs wird bereits unter der Zeit Gustav Vasas genannt, aber vieles deutet daraufhin, dass es noch früher bewohnt war. Die Geschichte um Möckelsnäs ist es Wert zu studieren und ebenso die geschichtlichen Bilder. Heute ist der Herrenhof im Besitz des holländischen Paares Beunder-Geurts seit 2008. Die Zimmer sind behaglich und geschmackvoll eingerichtet mit extra dicken Bettmatrazen.Nach einem herrlichen Mahl im Essaal mit der sagenhaften Aussicht über den See, erholen wir uns von einem ereignisreichen Tag.

 

Möckelsnäs Herrgård, Diö, Älmhult - Vadstena Klosterhotel, Vadstena (238 km - 2 Stunden 35 Minuten,)

Wir begeben uns auf den Växjöweg (4,4km) und biegen dann links in den Weg 124, dem wir 34 km folgen. Eine kleine Strecke fahren wir auf dem Weg 25, um Richtung Stockholm/Elmia zu gelangen. Beim Schild Örebro und Motala biegen wir ab und folgen dem Weg 50. Nach knapp 30 km sind wir in Vadstena angekommen.

Kloster- und Schlosshotel in Vadstena verknüpft man mit der Heiligen Birgitta. Tatsächlich wohnten die Insassen des Birgittinenklosters dort, wo heute das Klosterhotel steht.
Wer sich für schwedische Geschichte interessiert, findet in Vadstena eine Goldgrube. Das geschichtsträchtige Hotel bietet eine andersartige Atmosphäre mit historischen Erlebnissen. Im Klosterhotel wird das Frühstück im Königssaal derer von Bjällbo serviert, der aus dem 13. Jahrhundert stammt. 25 Meter vom Strand des Vätter-Sees.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss, die Klosterruine Alvastra, das Kloster mit Museum sowie die Stadt Vadstena mit Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert. Im Sommer werden Theater, Oper und Galerien geboten. Wir empfehlen, sich an die Hotelrezeption zu wenden, wo man Ihnen Informationen über Vadstena geben kann.

Vadstena Klosterhotel,  - Söderköpings Brunn (ca 95 km - 1 Stunde 10 Minuten)

Über Skänninge auf dem Weg 206 begeben wir uns zur E4, die wir knapp 41 km fahren. Danach biegen wir ein in den Weg 210 ( beschildert Söderköping), dem wir folgen bis wir nach Söderköping kommen. Angeommen in der idyllischen Stadt finden wir die Schilder nach Söderköping Brunn.

Ein lieblicher Scherengarten, eine unike Wasserstrasse und ein ahnreiches Kurhotel sind mehr als die moisten schwedischen Kleinstädte vorweisen können. Söderköpings Brunn wurde berühmt im 17. Jahrhundert, als Doktor Lagberg seine erste Wasseranstalt gründete. Dies kann intressant sein zu studieren,bei der Ankunft, wie ein Tagesprogramm für Kaltwasserkuren zu Anfang des 17. Jahrhunderts ausgesehen hat! Ganz so historisch möchten wir nicht sein, dasselbe Programm für Sie auszuwählen.


Wir schauen uns die Ruine des Stegeborger Schlosses an, wo Gustav Vasa wohnte und sein Sohn Johan III geboren wurde. Hier kann man in den Ruinen herumwandern und den Flügelschlag der Geschichte hören. Wir sind neugierig auf die Scherengartenkapelle, die Kapelle Ecumenica. In der Sommerzeit begeben wir uns mit einem Dampfboot dorthin, um wiederum in die Zeit zurückversetzt zu werden.

Vielleicht fühlen wir uns danach einen Stadtführer zu buchen, dass wir noch mehr erfahren über Söderköping, dessen spannende Geschichte bis zum Mittelalter zurückgeht.

Söderköpings Brunn - Schenströmska Herrgården, Ramnäs (173 km - 2 Stunden 30 Minuten)

Wir beginnen damit den Weg E22 nach Norrköping zu fahren ( 13km), um dann 200 m auf der E4 zu fahren. Hier finden wir Schilder nach u.a. Katrineholm und wir fahren rechts auf dem Weg 55. Über den Weg 56 gelangen wir zur 252, die uns nach Ramnäs führt.

Seit 1762 hat der Schenströmska Herrenhof Ritter, Räte und Gutsbesitzer beherbergt!
Heute hat das Besitzerpaar Dennerstedt die Ambitionen diese Traditionen weiterzuführen. Hierhin entflieht man mit Freude dem Alltagsstress und geniesst das geschichtliche Miljeu. Der Herrenhof liegt in der schönsten Natur des Tal des Mälaren zwischen dem See Nadden und dem Strömsholms Kanal.

Stolz und Tradition sind die Leitworte des Schenströmska Herrenhofes. Die behaglich eingerichteten Zimmer sind gemütlich und haben den historischen Charakter beibehalten. Nachdem der Herrenhof alte ahnen hat, besitzen alle Zimmer ihren eigenen Charakter; einige mit offenem Kamin oder Kachelofen, einige mit einem Himmelbeet. Die Zimmer sind auf drei verschiedene Gebäude verteilt: die zwei Flügelgebäude und die Villa zum Wasser hin.

Wir fühlen uns danach das Kanalboot M/S Strömsholm zu testen, da wir durch den idyllischen Kanal gleiten möchten und unsere Gedanken führen uns mehrere Jahrhunderte zurück in die Zeit.

Am Abend nehmen wir ein wohlzubereitetes Mahl ein in dem Essaal, wo Ratsherren, Gutsherren und Gutsfrauen über nahezu drei Jahrhunderte standesgemäss ein Herrschaftleben geführt haben. Selbstverständlich haben wir einen Besuch im  Weinkeller  vor dem Essen gemacht, er war im 16. Jahrhundert eine Krypta. Nicht weniger als 1300 Weine sind hier gelagert, mit Jahrgängen von 1928 bis zur heutigen Zeit.

 

Schenströmska Herrgården, Ramnäs - Villa Pauli, Djursholm (136 km - 1 Stunde 35 Minuten)

Über Västerås und Enköping auf der E18 fahren wir nach Stockholm und Djursholm. Von der E18 fahren wir Richtung Djursholm/Danderyds Krankenhaus. Wir fahren rechts bei der Abfahrt 178 und fahren nur 300 m, wo wir ein Schild finden Djursholm. Wohl angekommen in Djursholm suchen wir den Strandweg.


Von Stockholm zur Villa Pauli in Djursholm sind es nur 15 km. Vor mehr als 100 Jahren wurde Nordeuropas teuerste Privatvilla gebaut, gezeichnet vom Architekten Ragnar Östberg und mit Ausschmückungen vom Skulptör Georg Pauli und dem Künstler Carl Eldh. Die damalige Besitzerin war Anna Pauli, Schwägerin von Georg Pauli und Tochter und Erbin von Johan Wilhelm Smitt, Schwedens reichestem Mann aus dieser Zeit. Heute ist die Villa Pauli Nordeuropas exklusivster Privatclub. Die Villa Pauli hat eine umfangreiche Geschichte. Auch dieUmgebungen sind es wert zu geniessen. Djursholm ist bekannt als eine eingebette schöne Stadt mit bezaubernden Häusern aus dem vorherigen Jahrhundert. Hierhin zogen Stockholms intellektuelle und kulturelle Elite zu ihren Sommefreuden.
Nachdem Djursholm so nahe an Stockholm liegt konstatieren wir ein massives kulturelles Angebot.

Wir wählen das königliche Schloss, das Wasa-Museum und das Moderne Museum.
Das Schloss ist eines der größten und lebendigsten Schlösser in Europa. Es ist die offizielle Residenz des Königs, und noch immer vollziehen sich hier zahlreiche Zeremonien der Monarchie. Hier befindet sich auch der Arbeitsplatz des Königspaares. Die Wachablösung ist eine Attraktion, bei der Truppenteile aus dem ganzen Land zu bestimmten Zeiten beim Schloss aufmarschieren.
Als die „Wasa“ im Jahre 1628 auslief, war sie mit ihren 64 Kanonen und 300 Soldaten vermutlich das mächtigste Kriegsschiff der Welt. Allerdings sank sie nach wenigen Metern. Seit sie 1961 geborgen wurde, begann ein Abenteuer, das im Wasa-Museum nach wie vor fasziniert.
Das Moderne Museum liegt im Zentrum der Stadt auf der Insel Skeppsholmen. Nach zweijähriger Renovierung wurde es am 14. Februar 2004 wieder eröffnet. Die einzigartige Sammlung moderner Kunst hat Weltruf. Ferner gibt es bahnbrechende Ausstellungen zeitgenössischer Werke, eine Fotografiebibliothek, Vorlesungen, Führungen, Happenings sowie ein umfangreiches pädagogisches Programm.

Am Abend fühlen wir ein Bedürfnis tiefer in die Weinkultur des Villa Pauli zu dringen. Wir besuchen den vortrefflichen Weinkeller. Danach geniessen wir ein perfektes Mahl im Restaurant der Villa Pauli, besucht sowohl von Königen als auch Presidenten und nicht zuletzt von Papst Johannes Paulus. Selbstverständlich haben wir die Minisuit in der Seevilla am Wasser gebucht, wohin wir uns mit den Eindrücken des Grosstadttages zurückziehen.

 

Villa Pauli, Djursholm - Söderfors Herrgård, Söderfors (140 km 1 Stunde 30 Minuten)

Nach einer geruhsamen Nacht machen wir uns wieder auf den Weg, und dieses Mal haben wir unser Visir eingestellt auf den Herrenhof von Söderfors. Über die E18 und danach die E4 kommen wir zum Weg 292.

Die Strecke auf der 292 ist nur kurz, so dass wir genügend Zeit für Sightseeing haben. Wir können erst einmal an Söderfors vorbeifahren, denn zwischen Gävle und Sandviken liegt eine Whiskeydestillation, die Mackmyra Whiskey herstellt. Hier bekommen wir einen Einblick in die Bereitung schwedischen Malzwhiskeys. Wir beginnen bei der Herstellung und enden bei der Probe, wobei wir die Möglichkeit haben, im Laden einzukaufen. Übrigens hält sich unser Hotel auf Schloss Häckeberga in Skåne seit Sommer 2006 ein Lager mit diesem Whiskey.

Anschließend geht es zum Eisenbahnmuseum, das sich seit 1970 in Gävle befindet. Das Museum verfügt über zwei Gleisanlagen mit mehreren Gebäuden. Wir bekommen eine Führung durch die Geschichte der Eisenbahn; allerdings nicht montags, denn an diesem Tag hat das Museum geschlossen.

Unsere müden Beine brauchen nun wirklich Ruhe, und wir fahren zurück zum Gut Söderfors, wo der Dalälven vorbeifließt. Wir speisen im formidablen Saal.


Söderfors Herrgård, Söderfors – Klockargården/Tällbergsgården, Tällberg (180 km - 2 Stunden 40 Minuten)

Nachdem wir am nächsten Tag Söderfors verlassen haben, fahren wir auf der 292 bis zur E4 Richtung Gävle. Von dort folgen wir den Schildern nach Falun auf der Landstraße 80. Dort halten wir natürlich an, denn hier befindet sich ein schwedisches Welterbe: das Kupferbergwerk. Im 17. Jahrhundert war dieses Bergwerk der größte Kupferproduzent der Welt und stellte das wirtschaftliche Rückgrat der damaligen schwedischen Großmacht dar. Es wurde dort auch Zink, Blei, Silber, Gold und Sulfiderze abgebaut. Der intensive Abbau führte 1687 zu einem Einsturz der Grube. Seit 1970 ist sie für Besucher geöffnet, und man fährt mit dem Fahrstuhl 55 Meter unter die Erde. Ansonsten wird die Grube heute nur zur Herstellung von Pigmenten für die berühmte rote Farbe schwedischer Häuschen benutzt.

Von Falun aus nehmen wir die Landstraße 80 nach Rättvik und biegen dort in die 70 Richtung Leksand ein. Nach wenigen Kilometern kommt die Abfahrt nach Tällberg. In Tällberg liegt der Klockargården zu unserer Linken.
Der Klockargården ist ein Familienbetrieb, der 1937 von Astrid Sandberg ins Leben gerufen wurde, indem sie einen Kunstgewerbeladen mit Arbeiten örtlicher Handwerker eröffnete. Später kam ein Café dazu, das immer noch existiert. Heute ist der Klockargården bekannt für seine Vielfalt an Kulturveranstaltungen und Unterhaltungsprogrammen, seine landschaftstypische Einrichtung, seinen persönlichen Service und sein geschätztes Restaurant.

Nach einem ausgezeichneten Diner und einer guten Nacht – vielleicht in der luxuriösen Carl-Larsson-Suite – fahren wir ein kleines Stück bergauf zum Nachbarn, dem Tällbergsgården. Der Hof wird seit 1994 von der Familie Åkerblad geführt. Von 1875 bis 1890 befand sich die Dorfschule in diesem Gebäude, das später in eine Pension verwandelt wurde. Heute sind alle Zimmer individuell eingerichtet – keines ist dem anderen gleich.
Wir essen im folkloristisch dekorierten Speisesaal mit Aussicht über den Siljan-See und die blauen Berge.

 

Wir verlassen nun Tällberg und fahren Richtung Falun, genauer gesagt nach Sundborn, wo wir das Carl-Larsson-Haus besuchen. Hier wohnte der bekannteste Künstler Schwedens, und viele seiner Gemälde, etwa “Blumenfenster“ und “Frühstück unter der großen Birke“, sind hier entstanden.
Etwas weiter nördlich, in Svärdsjö, befindet sich das Handwerkshaus Kråkan (die Krähe), in dem etwa zwanzig örtliche Handwerker ihre Produkte zeigen. Von Geschenkartikeln aus Borke und Keramik bis zu Schmuck aus Holz, Silber und Zinn gibt es hier alles.

 

Natürlich kann man ebenso gut in umgekehrter Richtung fahren oder nur Teile der Route auswählen.

 

Für weitere Informationen können Sie +46 (0) 31-13 18 70 anrufen.